Graffiti Berlin: Eine Geschichte der Farbe, des Widerstands und der kulturellen Transformation
Die Anfänge: Graffiti in der DDR (1960er – 1989) Die Ursprünge des Graffiti in Berlin liegen naturgemäß in der Zeit der deutschen Teilung. Während in West-Berlin die Kunstszene von der Freiheit des expressionistischen Ausdrucks profitierte, war die DDR-Seite von einem strengen staatlichen Kontrollmechanismus geprägt. Die Möglichkeiten für künstlerische Freiheit waren stark limitiert, was paradoxerweise zu einem intensiven Untergrundschub an Graffiti-Aktionen führte. Die 1960er und 70er Jahre waren geprägt von ersten, oft anonymen, Sprühaktionen, die sich primär an Schulmauern, Bahnschienen und Werbetafeln richteten. Diese frühen Werke waren oft einfach gehalten, mit politischen Botschaften oder einfachen Symbolen, die die Unzufriedenheit mit dem
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